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Fachfortbildung für Heilpraktikerinnen – Online-Kurs

 

Dysmenorrhoe:

Mensschmerzen ganzheitlich und naturheilkundlich gezielt behandeln

Start 25 August 2026

Starke Regelschmerzen besser verstehen und gezielter behandeln

Jeden Monat Schmerzmittel. Für viele Frauen Alltag.
Und wenn das nicht reicht: die Pille. Nicht als Verhütung, sondern als „Lösung“ für Schmerzen, die eigentlich verstanden werden müssten.

Mit genau diesem Hintergrund kommen viele Patientinnen in die Praxis.

Erstgespräche beginnen oft so:

„Ich halte das jeden Monat irgendwie aus – aber so kann es nicht weitergehen.“

Sie planen ihr Leben um ihre Menstruation herum und sagen Dinge wie:

„Ich falle jeden Monat ein bis zwei Tage aus.“

„Ich habe jetzt schon Angst vor der nächsten Blutung.“

„Ich nehme so viele Schmerzmittel, dass ich mich kaum noch spüre.“

„Ich will eigentlich keine Pille mehr – aber vielleicht bleibt mir nichts anderes übrig.“

„Mein Körper funktioniert einfach nicht.“ 

Und dann sitzt sie dir gegenüber.

Mit ziemlich großen Erwartungen.

Du willst helfen.
Und gleichzeitig merkst du, wie schnell man an Grenzen kommt:

  • mehrere mögliche Richtungen

  • vieles passt irgendwie, aber nichts richtig

  • eine Therapie bringt etwas in Bewegung – aber es kippt wieder

Nach einiger Zeit sagt sie dann vielleicht:

„Es war erst etwas besser. Aber bei der letzten Regel ging es mir wieder richtig schlecht.“

Das sind die Momente, in denen du merkst:
 Irgendetwas fehlt. Ich komme nicht richtig weiter.

Dysmenorrhoe – starke Regelschmerzen sehen von außen oft ähnlich aus.

Die Hintergründe sind es nicht.

Entzündung, hormonelle Dynamik, strukturelle Veränderungen, histaminassoziierte Reaktionen –
und darüber hinaus alles, was im Alltag mit hineinspielt:

Stress, Ernährung, Psyche, Lebensrhythmus, individuelle Reaktionsmuster.

Wenn das nicht zusammen gebracht wird, kommen wir oft nicht weiter, der Patientin geht es vielleicht kurzfristig besser, aber letztendlich greift nichts so richtig.

Für wen der Kurs gedacht ist?

Für Heilpraktikerinnen, die:

  • mit Patientinnen mit starken Regelschmerzen konfrontiert sind
  • ihre Behandlungen gezielter aufbauen wollen
  • sich mehr Praxiserfolg mit einer großen Zielgruppe wünschen

Ich bin Nina Seifert, Heilpraktikerin & Dozentin mit Spezialisierung auf ganzheitliche Frauenheilkunde – und begleite seit vielen Jahren Frauen mit Zyklusstörungen. In dieser Online-Fachfortbildung teile ich meine Praxiserfahrung mit dir – systematisch, fundiert und mit viel Raum für deine Fragen.

Was diese Fortbildung besonders macht

In vielen Fortbildungen wird Dysmenorrhoe – wenn überhaupt –  entweder sehr medizinisch betrachtet – oder sehr psychologisch. Beides greift zu kurz.

In diesem Kurs verbinden wir:

  • gynäkologisches Grundlagenwissen
  • naturheilkundliche Frauenheilkunde
  • funktionelle Zusammenhänge
  • Phytotherapie
  • Schmerzphysiologie
  • Nervensystem und Stressregulation
  • Körperwahrnehmung
  • therapeutische Gesprächsführung
  • kreative und imaginative Methoden

Damit du Regelschmerzen nicht nur erklären, sondern therapeutisch sinnvoll begleiten kannst.


Was du in der Fortbildung lernst

1. Dysmenorrhoe verstehen

Wir schauen uns an, was bei Regelschmerzen körperlich passiert.

Dazu gehören z. B.:

  • primäre Dysmenorrhoe
  • sekundäre Dysmenorrhoe
  • Prostaglandine und Entzündungsprozesse
  • uterine Kontraktionen
  • Durchblutung und Ischämie
  • Schmerzphysiologie
  • Schmerzgedächtnis
  • zentrale Sensibilisierung
  • typische Beschwerdemuster

Du lernst, Beschwerden sauberer einzuordnen und typische Muster in der Praxis schneller zu erkennen.


2. Differenzialdiagnostik: Wann ist es mehr als „normale“ Regelschmerzen?

Starke Regelschmerzen müssen ernst genommen werden.

Wir besprechen:

  • Hinweise auf Endometriose und Adenomyose
  • Myome, Zysten und entzündliche Prozesse
  • zyklische Darmbeschwerden
  • zyklische Blasenbeschwerden
  • Red Flags
  • Grenzen der naturheilkundlichen Behandlung
  • wann gynäkologische Abklärung nötig ist

Ziel ist, hellhörig zu werden, gezielt nachzufragen und Patientinnen nicht jahrelang durchrutschen zu lassen.


3. Die funktionelle Ebene

Warum haben manche Frauen massive Schmerzen, während andere kaum Beschwerden spüren?

Hier betrachten wir Dysmenorrhoe als Teil eines größeren körperlichen Zusammenhangs. 

Themen sind unter anderem:

  • Histamin und Mastzellaktivierung
  • Darmgesundheit und Mikrobiom
  • chronische Entzündungsprozesse
  • Leberstoffwechsel
  • Toxine
  • Stress und HPA-Achse
  • Schlaf und Regeneration
  • Blutzuckerregulation
  • Nährstoffmängel
  • Ernährung bei Regelschmerzen

Wir schauen nicht nur auf den Uterus. Wir schauen auf das System, in dem Schmerz entsteht, verstärkt oder aufrechterhalten wird.


4. Phytotherapie bei Dysmenorrhoe

Ein wichtiger Schwerpunkt der Fortbildung ist die Pflanzenheilkunde.

Dabei geht es nicht um „bei Regelschmerzen nimmt man Pflanze X“, sondern um die Frage:

Welche Heilpflanze passt zu welcher Patientin, zu welchem Beschwerdebild und zu welcher Konstitution?

Wir besprechen unter anderem:

  • hormonwirksame Pflanzen
  • krampflösende Pflanzen
  • entzündungsmodulierende Pflanzen
  • nervenstärkende Pflanzen
  • spasmolytische und entspannende Rezepturen

Du bekommst konkrete Ideen für Teemischungen, Tinkturen, Kombinationen und praktische Anwendungsmöglichkeiten.


5. Mikronährstoffe, Ernährung und Darm

Auch Mikronährstoffe und Ernährung können bei Dysmenorrhoe eine wichtige Rolle spielen.

Wir sprechen über:

  • wichtige Mikronährstoffe
  • antientzündliche Ernährung
  • Prostaglandinmodulation über Ernährung
  • Ernährung bei Blähbauch, Durchfall oder zyklischen Darmbeschwerden

Dabei bleibt es praxisnah. Es geht nicht um perfekte Pläne, sondern um sinnvolle, umsetzbare Schritte für echte Patientinnen.


6. Die emotionale Seite von Regelschmerzen

Viele Frauen kommen nicht nur mit Schmerzen.

Sie kommen mit Frustration, Scham, Erschöpfung oder Wut.

Manche haben über Jahre gelernt, ihre Beschwerden zu übergehen.

Andere erleben ihren Körper als unberechenbar oder feindlich.

Deshalb betrachten wir auch:

  • Stress als Schmerzverstärker
  • Anspannung und vegetatives Nervensystem
  • Angst vor der nächsten Periode
  • negative Zyklusbilder
  • Scham und Tabuisierung
  • Leistungsdruck
  • Selbstbild und Körperbild
  • die Beziehung zum eigenen Körper
  • Ressourcen und Selbstwirksamkeit

7. Therapeutische Interventionen für die Praxis

Wie besprechen einfache Methoden, die du in deine naturheilkundliche Arbeit integrieren kannst.

Zum Beispiel:

  • Körperwahrnehmungsübungen
  • Atem- und Regulationsübungen
  • kreative Techniken in der Heilarbeit
  • Arbeit mit inneren Bildern
  • Ressourcenarbeit

Sie ergänzen Phytotherapie, Mikronährstoffe, Ernährung und funktionelle Ansätze dort, wo Schmerz, Stress und Körpererleben ineinandergreifen.


8. Fallarbeit und Umsetzung

Am Ende geht es um die Frage:

Wie sieht ein sinnvoller Therapieplan in der Praxis aus?

Wir arbeiten mit typischen Fallkonstellationen und echten Fällen – vielleicht ja auch aus deiner Praxis?

Du lernst, wie du aus den verschiedenen Ebenen ein individuelles Konzept entwickelst.

Auch das gehört dazu:

Was tun, wenn es nicht sofort aufgeht.
Wie du nachsteuerst, ohne jedes Mal wieder von vorne anzufangen.

Denn, vielleicht kennst du das:

Du sitzt in einer Fortbildung, alles klingt schlüssig.
Und zwei Wochen später in der Praxis denkst du:

So eindeutig war das jetzt doch nicht.

Wieso klappt das bei mir nicht?

Genau da setzen wir an.
Mit echten Verläufen, echten Fragen – und viel Raum für kollegialen Austausch.

Ablauf

Die Fachfortbildung findet online live statt.

Umfang:
3 Live-Termine à 2 Stunden, inklusisve Aufzeichnung (für 10 Wochen), falls du nicht live dabei sein kannst

Termine: 

  • 25.08.2026, 19 – 21 Uhr
  • 01.09.2026, 19 – 21 Uhr
  • 08.09.2026, 19 – 21 Uhr

Enthalten:

  • Live-Unterricht per Zoom
  • Aufzeichnung – die dir 10 Wochen zur Verfügung steht
  • ausführliches Handout
  • Fallbeispiele
  • konkrete Therapiebausteine
  • Raum für Fragen
  • maximal 25 Teilnehmerinnen

Deine Investition

Frühbucherpreis, bis 31.07.26: 219 €

Späterer regulärer Preis (ab 1.8.): 239 €

Übrigens

Diese Fortbildung richtet sich explizit nicht nur an Kolleginnen mit Schwerpunkt Frauenheilpraxis. Sie ist für Heilpraktikerinnen interessant, die mit Frauen arbeiten und Regelschmerzen bisher eher nebenbei mitbehandeln. Du musst deine Praxis dafür nicht neu positionieren und keine Hormon-Nerdin werden. Du bekommst ein klares Raster, um Dysmenorrhoe sicherer einzuordnen und deine vorhandenen therapeutischen Möglichkeiten gezielter einzusetzen.


Warum sich das Thema lohnt

Dysmenorrhoe ist kein Randthema.
Es betrifft sehr viele Frauen. Viele suchen – oft lange – nach jemandem, der genauer hinschaut.

Wenn du hier sicherer wirst, verändert sich auch deine Praxis.
Diese Patientinnen finden dich – und empfehlen dich weiter. 

Seminaranmeldung:

Nach der Anmeldung bekommst du eine Anmeldebestätigung und eine Rechnung. Überweise den Seminarbeitrag bitte erst nach Rechnungserhalt.

Dysmenorrhoe-Fachfortbildung, Start 25.08.2026

Qualifikation

Early-Bird- Seminargebühr 219,- € bei Buchung bis zum 31.07.26 . Gem. § 19 UStG kein MwSt-Ausweis, da Kleinunternehmen.

AGB

Datenschutz

3 + 10 =

Im Widerrufsformular: Gib im Feld „Vertrags- oder Bestellnummer“ einfach  Kursnamen und Datum an.

Ich bin Nina Seifert, Heilpraktikerin mit eigener Praxis in Hamburg und Dozentin für naturheilkundliche Frauenheilkunde und Autorin des Fachbuches „Wechseljahre verstehen und begleiten“. Seit vielen Jahren begleite ich Frauen mit Zyklusstörungen, PMS, PCOS, Myomen und hormonellen Ungleichgewichten – mit einem naturheilkundlichen Ansatz, der Körper, Psyche und die Lebenssituation mit einbezieht.

In meinen Fortbildungen teile ich nicht nur Wissen, sondern auch Haltung – für eine ganzheitliche, zugewandte Begleitung von Frauen.

Das sagen Teilnehmerinnen meiner Seminare

Christine

Teilnehmerin der Wechseljahres-Expertin-Fachfortbildung

 

Ich habe bei Nina Seifert die Fachfortbildung Wechseljahre besucht. Ich hatte schon einige Fortbildungen zu diesem Thema besucht, jedoch hat mir die Fortbildung von Nina die letzten Aha-Erlebnisse gebracht. Durch ihr großes Wissen und ihre langjährige Erfahrung, habe ich nun viele Zusammenhänge richtig verstanden und auch eine Sicherheit in der Zusammenstellung von Therapien erhalten. Das war für mich eine der besten Weiterbildungen in diesem Fachgebiet. 

Christine Ulman

Heilpraktikerin, http://www.naturheilpraxis-ulmann.de/

Katrin

Teilnehmerin der Wechseljahres-Expertin-Fachfortbildung

 

Mir hat der Kurs supergut gefallen. Nina geht flexibel auf die Teilnehmerinnen ein und holt sie da ab, wo sie mit ihrem Vorwissen stehen. Das gelernte Wissen konnte umfangreich an Praxisbeispielen angewendet und überprüft werden. Die Gruppe war groß genug für wertvolle Impulse von außen und klein genug für die Klärung aller Fragen. Sehr wertvoll: Austauschforum, Vorstellungsrunde, Vernetzungsmöglichkeiten und Supervisionstermine im Nachgang.
Sehr empfehlenswert, danke liebe Nina für dein Herzblut!

Katrin Dratzidis

Heilpraktikerin, https://www.naturheilpraxis-kd.de/

Sonja

Teilnehmerin der Wechseljahres-Expertin-Fachfortbildung

 

Ich möchte mich recht herzlich für diese sehr schöne Fachfortbildung bedanken. Ganz viele, tolle, fundierte Informationen und so viel praktische Hilfestellung. Ein sehr guter Mix aus Grundwissen und praktischer Anwendung, so dass man wirklich direkt starten kann. Das hat mir super gut gefallen. Ich werde auch noch den Feedbackbogen ausfüllen, aber das wollte ich Dir einfach schon mal direkt schreiben. Ich bin super gerne dabei gewesen und bin tief in das Thema eingetaucht und freue mich jetzt auf viele Patienten, denen ich so helfen kann.

Sonja Speck

Heilpraktikerin, https://www.naturheilpraxis-sonjaspeck.com/

Ingrid

Teilnehmerin der Wechseljahres-Expertin-Fachfortbildung

 

Liebe Nina,
vielen Dank für die Fortbildung und den tollen Input.

Der Kurs hat mir einen guten Überblick über das Zusammenspiel der Hormone gegeben. Ich weiß nun, wie die verschiedenen Beschwerden einzuschätzen sind und mit welchen Möglichkeiten ich den Pateintinnen helfen kann.
Herzlichen Dank an Dich Nina, für die Offenheit und die Bereitschaft, viele Fragen zu beantworten, so dass ein richtiger Austausch von Expertinnen und Neulingen möglich sein konnte.

Rundum ein gelungener Kurs! Danke an Dich und an alle Terilnehmerinnen!

Ingrid Brombeis

Heilpraktikerin, http://www.heilpraktiker-in-stuttgart.com

Hélène

Teilnehmerin der Wechseljahres-Expertin-Fachfortbildung

 

Ich fand die Fortbildung so spannend, dass ich jetzt unbedingt meinen Beitrag zur Frauengesundheit leisten will.
Danke Nina – Ich freue mich jetzt besser und mit tollen und wirksamen Werkzeugen, meine Patientinnen gut unterstützen zu können.

Hélène Coudray

Heilpraktikerin, http://www.naturheilpraxis-coudray.de/

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